Letzte Woche saß ich in einer Zaubershow. Reihe 12, Platz 2. Und ich hatte einen Wunsch: Ich wollte auf die Bühne.
Mein Handy vibrierte, mitten im Workshop. Ich sah seinen Namen auf dem Display und dachte: Das kann nichts Gutes bedeuten. In der Mittagspause rief ich zurück.
die Leipziger Buchmesse – mein Highlight der letzten Woche. Und diesmal ergatterten meine Tochter und ich einen Platz in der #buchbar. Ein Ort wie ein Café, mit einer langen Tafel in der Mitte, an der man sich einfach zu Autor*innen setzen kann.
Freitagmittag, ich war wirklich in Eile und blieb trotzdem wie angewurzelt stehen. Vor mir stand die Antwort auf eine Frage, die mich seit Tagen beschäftigte.
„Wir haben ein Problem mit der Personalabteilung.“
Der Satz fiel letzte Woche in meinem Teamcoaching. Viertes FollowUp-Treffen, vertraute Gesichter. Die anderen nickten sofort. „Die versprechen den Bewerber*innen Dinge, die wir in der Praxis gar nicht einhalten können. Schichten, Urlaubszeiten – alles unrealistisch.“
Gegen 16 Uhr checkte ich mein Postfach. Der Newsletter sollte längst raus sein – mittags, automatisiert, wie geplant. Ich scrollte durch die Bestätigungsmails. Sieben Stück. Sieben? Es hätten hunderte sein müssen.
Kurz vor Weihnachten bekam ich eine Nachricht von Sophie: „Auch wenn unser Austausch in diesem Jahr nicht so häufig stattfand, so war er deswegen nicht weniger wichtig. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich mich an deine Worte erinnere oder mit einem Schmunzeln denke: Katrin wäre gerade stolz auf mich.“
Es ist das unausgesprochene NICHT SEHEN-und-NICHT-SAGEN.
